Export Seite als DOC | Aktuelle Änderungen - Suchen:

Wettkampfregeln

ARTIKEL

  1. Wettkampfflaeche
  2. Ausruestung
  3. Judoanzug
  4. Hygiene
  5. Kampfrichter und Offizielle
  6. Position und Funktion des Kampfrichters
  7. Position und Funktion der Aussenrichter
  8. Handzeichen
  9. Kampfbereich (gültige Fläche)
  10. Dauer des Kampfes
  11. Zeitunterbrechung
  12. Zeitsignal
  13. Osaekomi-Zeit
  14. Technik, die mit dem Zeitsignal zusammenfaellt
  15. Beginn des Kampfes
  16. Uebergang zu Newaza (Bodenarbeit)
  17. Anwendung von Mate (Warten)
  18. Sono-mama
  19. Ende des Kampfes
  20. Ippon
  21. Waza-ari
  22. Waza-ari awasete Ippon
  23. Yuko
  24. Osaekomi-waza
  25. Verbotene Handlungen und Strafen
  26. Nichtantreten und Aufgabe
  27. Verletzung, Krankheit oder Unfall
  28. Situationen, die von den Regeln nicht erfasst sind

Kampfrichterhandbuch

Anti-Doping



BudoWiki wurde erstellt von: Sensei

Bearbeiten

IJF /

Beginn Des Kampfes

<< Technik, die mit dem Zeitsignal zusammenfaellt | Präambel | Uebergang zu Newaza >>

ARTIKEL 15. Beginn des Kampfes[1]

  1. Um den Kampf beginnen zu können, sollen der Kampfrichter in der Mitte und die Kampfrichter am Tisch immer ihre Positionen eingenommen haben, bevor die Kämpfer die Wettkampffläche erreichen.
Bei Einzelbewerben soll der Kampfrichter in der Mitte 2 m hinter der Linie zwischen den Ausgangspositionen der Kämpfer stehen und zum Tisch des zeitnehmers blicken. Die Außenrichter sitzen auf ihrem jweiligen Stuhl.
Bei Mannschaftsbewerben soll man vor Beginn jeder Begegnung folgende Verbeugungszeremonie[2] durchgeführt werden:
  1. Der Kampfrichter steht an der gleichen Stelle wie bei Einzelbewerben. Auf sein Kommando stellen sich beide Mannschaften in einer Linie entlang der Kampffläche, gegenüber und einander zugewandt auf, der schwerste Kämpfer dem Kampfrichter am nächsten.
  2. Auf Kommando des Kampfrichters betreten die beiden (2) Mannschaften nach einer Verbeugung die Kampffläche und stellen sich bei der Ausgangsposition, die auf der Matte gekennzeichnet ist, auf.
  3. Der Kampfrichter weist die Mannschaften an, sich zu Joseki zu drehen, indem er beide Arme parallel nach vorne ausstreckt, mit den Handflächen nach oben, und Rei verkündet, damit sich beide Mannschaft gleichzeitigen verbeugen. Der Kampfrichter soll sich nicht verbeugen.
  4. Dann soll der Kampfrichter durch eine Geste der Arme, mit rechtwinkelig gebeugten Unterarmen, mit den Handflächen nach innen, beide Mannschaften anweisen sich zueinander zu drehen, um "Otagai-ni" (Verbeugung zueinander) auszuführen und verkündet Rei, damit sie in gleicher Weise wie vorhin vorgehen.
  5. Nach Abschluss der Verbeugungszeremonie treten die Mannschaften an die gleiche Stelle zurück, bei der sie die Matte betreten haben und warten am äußeren Rand, an der Mitte der Kampffläche und die ersten Kämpfer jeder Mannschaft beginnen den ersten Kampf. Bei jedem Kampf führen die Kämpfer die gleiche Verbeugungszeremonie aus wie bei Einzelbewerben.
  6. Nach Abschluss des letzten Kampfes fordert der Kampfrichter beide Mannschaften auf, sich in gleicher Weise wie in lit. a) und b) angeführt, aufzustellen und verkündet den Sieger. Die Verbeugungszeremonie wird in umgekehrter Reiehenfolge durchgeführt wie zu Beginn, zuerste verbeugen sich die Mannschaften zueinander und zum Abschluss zu Joseki.
  1. Da es nicht zwingend vorgeschrieben ist, steht es den Kämpfern frei, sich beim Betreten oder Verlassen der Wettkampffläche zu verneigen.
Beim Betreten des Tatami-Bereiches sollen die Kämpfer gleichzeitig bis zur Kampffläche gehen.
  1. Anschließend sollen sich die Kämpfer zur Mitte des Randes der Kampffläche (auf die Sicherheitsfläche) begeben, auf ihrer jeweiligen Seite, entsprechend der Kampfreihenfolge (Erstaufgerufener auf der rechten, Zweitaufgerufener auf der linken Seite, aus der Sicht des Kampfrichters)[3], und bleiben dort stehen. Nach einem Zeichen des Kampfrichters begeben sich beide Kämpfer nach vorne auf ihre jeweilige Ausgangsposition und verbeugen sich gleichzeitig zueinander und machen mit dem linken Fuß einen Schritt nach vor. Sobald der Wettkampf beendet ist und der Kampfrichter das Ergebnis verkündet hat, machen die Kämpfer gleichzeitig mit dem rechten Fuß einen Schritt zurück und verbeugen sich zueinander.
Verbeugen sich die Kämpfer nicht oder nicht korrekt (kein Winkel von 30 Grad, gemessen von der Taille), sind sie vom Kampfrichter dazu aufzufordern. Es ist sehr wichtig, die Verbeugung in der richtigen Weise auszuführen.
  1. Der Wettkampf beginnt immer in der Standposition, wenn der Kampfrichter Hajime verkündet.
  2. Der akkreditierte Arzt kann in bestimmten Fällen verlangen, dass der Kampfrichter den Kampf unterbricht, jedoch mit den in Artikel 29 angeführten Folgen.
  3. Die IJF hat beschlossen, das Verahlten der Trainer während des Kampfes zu regeln. Diese Maßnahme wird bei allen Wettbewerben, die von der IJF organisiert und für die Weltrangliste maßgebend sind, angewendet.
    1. Den Trainern ist es nicht erlaubt, den Kämpfern Anweisungen zu geben, während sie kämpfen.
    2. Nur während der Kampfunterbrechnung (zwischen Mate und Hajime) dürfen Trainer ihrem Kämpfer Anweisungen geben.
    3. Ist die Unterbrechnung beendet und der Kampf wird fortgesetzt (Hajime) müssen die Trainer wieder still sein und dürfen nicht gestikulieren.
    4. Befolgt ein Trainer diese Regeln nicht, wird er beim ersten Mal verwarnt.
    5. Verhält sich der Trainer abermals so, wird er ein zweites Mal verwarnt, wird von der Wettkampffläche verwiesen und darf für diesen Kampfe auch nicht ersetzt werden.
    6. Wenn der Trainer sein Verhalten weiterhin außehalb der Wettkampffläche fortsetzt, wird er bestraft. Die Sanktion kann den Entzug seiner Akkreditierung bedeuten.
  4. Die Mitglieder der Kampfrichterkommission dürfen den Kampf unterbrechen.
Die IJF-Jury interveniert nur, wenn ein Fehler korrigiert werden muss. Die Intervention und jede Änderung der Kampfrichterentscheidung durch die IJF-Jury werden nur in Ausnahmesituationen gemacht. Die IJF-Jury mischt sich nur ein, wenn sie es für notwendig erachtet.
Die IJF-Jury muss, wie die Kampfrichter, andereren Nationen angehören, als die Kämpfer auf der Matte. Es gibt kein Einspruchsrecht für Trainer, aber sie dürfen sich dem Tisch der IJF-Jury näheren, um die Begründung der endgültigen Entscheidung zu verfolgen.

<< Technik, die mit dem Zeitsignal zusammenfaellt | Präambel | Uebergang zu Newaza >>

Bearbeiten - Versionen - Druckansicht - Aktuelle Änderungen - Suchen
Zuletzt geändert am 12.07.2014 14:47 Uhr | Seitenaufrufe: seit 03.10.2013