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Wettkampfregeln

ARTIKEL

  1. Wettkampfflaeche
  2. Ausruestung
  3. Judoanzug
  4. Hygiene
  5. Kampfrichter und Offizielle
  6. Position und Funktion des Kampfrichters
  7. Position und Funktion der Aussenrichter
  8. Handzeichen
  9. Kampfbereich (gültige Fläche)
  10. Dauer des Kampfes
  11. Zeitunterbrechung
  12. Zeitsignal
  13. Osaekomi-Zeit
  14. Technik, die mit dem Zeitsignal zusammenfaellt
  15. Beginn des Kampfes
  16. Uebergang zu Newaza (Bodenarbeit)
  17. Anwendung von Mate (Warten)
  18. Sono-mama
  19. Ende des Kampfes
  20. Ippon
  21. Waza-ari
  22. Waza-ari awasete Ippon
  23. Yuko
  24. Osaekomi-waza
  25. Verbotene Handlungen und Strafen
  26. Nichtantreten und Aufgabe
  27. Verletzung, Krankheit oder Unfall
  28. Situationen, die von den Regeln nicht erfasst sind

Kampfrichterhandbuch

Anti-Doping



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IJF /

Kampfrichter Und Offizielle

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ARTIKEL 5. Kampfrichter und Offizielle

Im Allgemeinen leiten drei Kampfrichter den Wettkampf, die von anderer Nationalität (bei ÖM von anderen Landesverbänden) als die beiden kämpfenden Athleten sein müssen. Dasselbe gilt für Teambewerbe.
Der Kampfrichter auf der Matte (Hauptkampfrichter) ist durch ein Funkkommunikationssystem mit den beiden Kampfrichtern am Tisch bei der Matte (Seitenkampfrichter) verbunden. Unter Aufsicht der Kampfrichterkommission unterstützen sie den Hauptkampfrichter mit einem Video-CARE-System.
Das angewandte Einteilungssystem für die Kampfrichterbesetzung gewährleistet die Neutratlität des Kampfgerichts.
Der Kampfrichter wird durch Registratoren, Zeitnehmer und Listenführer unterstützt.
Die Mitglieder der Kampfrichterkommission, welche erforderlichenfalls eingreifen können und in der Nähe ihres eigenen CARE-Systems sitzen, sollen nach Möglichkeit mit den Kampfrichtern via Kopfhörer verbunden sein. Das entsprechende Verfahren ist in Artikel 19.6 beschrieben.

Anhang

Die Uniform der Kampfrichter hat der Kleiderordnung der Organisation zu entsprechen. Das Organisationskomitee muss sicherstellen, dass die Zeitnehmer, Listenführer und Registratoren, sowie andere technische Assistenten als technisches Personal gründlich eingeschult wurden.

Es müssen mindestens zwei (2) Zeitnehmer anwesend sein; einer stoppt die Kampfzeit und einer speziell für die Osaekomi-Zeit. Falls möglich, sollte eine dritte Person zur Überwachung der beiden (2) Zeitnehmer anwesend sein, um alle Fehler zu vermeiden.

Der Zeitnehmer für die Kampfzeit startet seine Uhr, wenn er das Kommando "Hajime" oder "Yoshi" hört und stoppt sie, wenn er das Kommando "Mate" oder "Sono-mama" hört.

Der Zeitnehmer für die Osaekomi-Zeit startet seine Uhr, wenn er das Kommando "Osaekomi" hört, stoppt sie, wenn er "Sono-mama" hört und startet sie wieder, wenn er "Yoshi" hört. Hört er das Kommando "Toketa" oder "Mate" stoppt er die Zeit undzeigt dem Kampfrichter die Anzahl der vergangenen Sekunden an.

Nach Ablauf der "Osaekomi-Zeit" (20 Sekunden; oder 15 Sekunden, wenn der Wettkämpfer, der den Osaekomi hält, bereits Waza-ari erzielt hat) soll der Zeitnehmer das Ende von Osaekomi durch ein hörbares Signal anzeigen.

Manuelle Zeichen

Wenn der Zeitnehmer für Osaekomi oder Yoshi hört bzw. die Handzeichen dafür seiht, hebt er eine grüne Fahne, wenn er die Uhr startet. Er senkt die Flahne, wenn er die Uhr, auf die Kommandos Toketa, Mate oder Sono-mama, oder bei Ablauf der Osaekomi-Zeit anhält.

Der Zeitnehmer für die Kampfzeit hebt eine gelbe Flahne, wenn er beim Hören des Kommandos und beim Sehen des Zeichens für Mate oder Sono-mama die Uhr stoppt und senkt die Flahne, wenn er beim Hören von Hajime oder Yoshi die Uhr wieder startet.

Wenn die vorgesehene Kampfzeit abgelaufen ist, teilen die Zeitnehmer dieses dem Kampfrichter durch ein gut hörbares Zeichen mit (siehe Artikel 10, 11 und 12 der Wettkampfregeln).

Der Registrator muss sicherstellen, dass er mit den aktuellen Handzeichen und Kommandos des Kampfrichters vertraut ist, damit er den Verlauf und die Ergebnisse des Kampfes genau anzeichen kann.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Personen muss ein Listenführer den gesamten Verlauf der Kämpfe aufzeichnen.

Wenn elektronische Systeme eingesetzt werden, ist das Verfahren das gleiche wie oben beschrieben. Allerdings müssen manuelle Uhren parallel zu der elektronischen Ausrüstung verwendet werden, um ihre Fehlerfreiheit zu gewährleisten und manuelle Anzeigetafeln müssen in Reserve zur Verfügung stehen.

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Zuletzt geändert am 07.10.2015 08:15 Uhr | Seitenaufrufe: seit 03.10.2013